So streichen Sie ein Holzboot (ÜWL)

Wie behandeln Sie das Holz vor?

Holz ist ein Naturprodukt und anfällig für Feuchtigkeit und Schimmel. Bei längerer Einwirkung von Feuchtigkeit entwickelt sich Schimmel und greift das Holz an. Der Feuchtigkeitsgehalt IN dem Holz sollte 17% nicht überschreiten. Behandeln Sie nicht zu feuchtes Holz und lassen Sie es zunächst bei guter Belüftung trocknen.

Wie sollten Sie morsches Holz reparieren?

Wie entfettet man blankes Holz?

Blankes Holz sollte ausreichend trocken und fettfrei sein. Entfetten Sie harzhaltige Nadelhölzer wie Kiefer und Oregon Pine und fettige Tropenhölzer wie Teak und Iroco immer mit Epifanes Reinigungsmittel. Arbeiten Sie mit der Zwei-Tuch-Methode: Halten Sie ein Tuch gut mit dem Entfetter getränkt und reiben Sie damit einseitig über die Oberfläche. Anschließend sofort mit der anderen Hand mit einem sauberen Tuch nacharbeiten. Arbeiten Sie immer von einer Seite aus und reiben Sie nicht hin und her. Wechseln Sie die Tücher regelmäßig. Andere Holzarten und Holz mit alten Lackschichten entfetten Sie mit Epifanes 1-K Spritzverdünnung. Verwenden Sie kein Wasser/wässrige Substanzen auf Holz. Dadurch werden die in den Holzfasern vorhandenen Stoffe und Fasern aktiviert, die sich "aufrichten" und Unregelmäßigkeiten im Lack verursachen.

Wie schleift man Holz?

Je nach Unebenheit des Holzes mit P60 ansteigend auf P150 schleifen, bei weichem Holz mit P220 nacharbeiten. Schleifen Sie runde Teile immer von Hand in Richtung der Maserung. Endschliff von Hand. Entfernen Sie allen Schleifstaub und entfetten Sie erneut mit Epifanes Reinigungsreiniger oder 1-K-Spritzverdünnung.

Wie wählt man das beste Lacksystem für sein Boot?

Holz arbeitet selbst, aber auch bestimmte Konstruktionen und Bauweisen arbeiten mehr oder weniger stark. Ein Zwei-Komponenten-System ist das härteste, aber auch das am wenigsten elastische. Zweikomponentensysteme können daher nur auf sehr stabilen, nicht funktionsfähigen Untergründen und Konstruktionen eingesetzt werden, wie z. B. wasserfest verleimtes Sperrholz, verleimtes Holz und Laminate.

Auf Voll- und Rundhölzern, Ruderblättern und Schwertern sowie Massivholzschiffen mit genieteten, geschnitzten und gefalzten Konstruktionen sind elastische Einkomponenten-Lacksysteme immer die beste Wahl.

Worauf muss ich beim Lackieren achten?

Alle zu lackierenden Flächen müssen trocken sein. Die relative Luftfeuchtigkeit darf 70% nicht überschreiten und die Oberflächentemperatur des Untergrundes darf nicht mehr als 3°C von der Umgebungstemperatur abweichen. Bei (einer Kombination von) hoher Luftfeuchtigkeit und/oder einer Abweichung von mehr als 3°C bildet sich Kondenswasser und die Farbe haftet nicht mehr so gut und wird stumpf.

Streichen von Holz Schritt 1 - Auftragen der Haftgrundierung

Tragen Sie eine 25 % verdünnte Schicht Epifanes Multi Marine Primer auf das blanke Holz auf. Verwenden Sie dazu einen steifen Pinsel. Diese verdünnte Schicht sorgt für eine gute Haftung in der Holzfaser. Nach dem Trocknen (18 Stunden bei 20°C.) schleifen Sie mit trockenem Schleifpapier P180-220. Bei offenporigem Holz kann ein zweiter Grundanstrich erforderlich sein. Schleifen Sie diese zweite Schicht nach dem Trocknen erneut mit trockenem Schleifpapier P180-220.

Streichen von Holz Schritt 2 - Wie tragen Sie Decklacke auf?

Tragen Sie mit einem langhaarigen, weichen Pinsel mindestens zwei volle Schichten Decklack auf. Beim Auftragen mit einer Moltopren-Schaumstoffrolle immer eine Schicht mehr auftragen. Sie können sich auch für "Roll & Tipp" entscheiden. In diesem Fall wird die Farbe schnell mit der Rolle aufgetragen und mit dem Pinsel leicht geglättet. Für zusätzlichen Verlauf verdünnen Sie die Decklacke um 5 %. Lassen Sie jede Schicht mindestens 24 Stunden (18°C.) trocknen und schleifen Sie zwischen den Schichten leicht mit P400 oder mit einem Scotch Brite-Schleifpad.

Lassen Sie die Farbe ein paar Tage aushärten.

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